Fragment, Gedanken, Philosophie

Fragment 2.8.25

– Musik gegen das „man“

Das man flüstert in mir,

Alltag wie eine leise Psychose.

Alles wird gleich,

jede Regung schon vorgeformt von der Gruppe.

Dann kommt Musik.

Nicht irgendeine –

sondern die, die mich berührt,

die mich herauszieht aus der Lautlosigkeit des Man.

Für einen Augenblick werde ich persönlich,

ein Ich unter freiem Himmel.

Die Melodie wird Resonanz,

ich schwinge zurück ins eigene Dasein.

Und alles, was man von mir wollte,

verliert sein Gewicht.

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Gedanken, Musik, Resonanz

Heute mal eine Auseinandersetzung mit dem Konzept Album Thick as a Brick von Jethro Tull

Ich habe mir den Text des Albumcovers bzw. Inlays von ChatGPT übersetzen lassen mit Hinweisen auf meine Projekte : Existentialismus, Psychologie, Soziologie und Cannabis

„Thick as a Brick“ – zentrale Passagen auf Deutsch

[Eröffnung]

Wirklich,

Dein Verstand ist eng wie ein Backstein.

Du drehst dich in dir selbst,

hast die Welt vergessen,

und sie vergisst dich.

Du bist zu jung, um zu urteilen,

doch alt genug, um zu verurteilen.

Du hältst dein Spiegelbild für die Wahrheit,

und wenn sie dir nicht gefällt,

drehst du sie um.

[Kindliche Anklage – Stimme Gerald Bostocks]

Ich sehe die Männer in ihren Anzügen,

sie sprechen von Gott und Moral,

doch ihre Hände kleben am Geld,

und ihre Münder am Glas.

Sie nennen mich verdorben,

weil ich die Lügen erkenne.

Sie nennen mich verrückt,

weil ich laut lache

über das Theater,

das sie Leben nennen.

[Reflexion – Bruch im Ich]

Es ist nur ein Spiel,

doch wir spielen es mit Blut.

Du gehst deinen Weg,

ich meinen –

vielleicht treffen wir uns,

wenn der Regen aufhört

und wir merken,

dass wir die ganze Zeit

dasselbe Lied gesungen haben.

[Schlussstimmung]

Und am Ende

bleibt ein leeres Feld,

ein Spiegel,

und ein Kinderlachen,

das die Mauern zerkratzt.

Wir alle sind dick wie ein Stein –

doch manchmal fliegt ein Gedanke

wie ein Vogel aus dem Käfig

und wirft einen Schatten

auf die Welt.

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