Fragment, Gedanken

Tagesstatus 6.6.25

„Ich bin erholt aufgewacht.

Heute wird renoviert – in Räumen und vielleicht auch in mir.

Aber warum bleibt da dieses schlechte Gewissen,

wenn ich etwas nur für mich tue?“

🪞 Zwischen Tun und Dürfen

Etwas in mir verlangt immer nach Rechtfertigung.

Als müsste jedes Tun ein Opfer bringen, jedem Genuss ein Nutzen folgen.

Doch wer hat mir das beigebracht?

Wer hat Schuld gepflanzt in den Moment der Selbstfürsorge?

🧠 Resonanz mit Denkerstimmen

Sartre: „Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.“ → Vielleicht ist dieses Schuldgefühl die Angst vor der radikalen Freiheit, einfach zu wählen – für mich. C.G. Jung: „Was nicht ins Bewusstsein kommt, wird Schicksal.“ → Vielleicht spricht hier der Schatten der Pflichterfüllung – der ungehörte Ruf nach Erlaubnis. Heidegger: „Das Eigentliche beginnt da, wo man sich selbst zuhört.“ → Heute ist ein Tag, an dem ich das Eigene tue – nicht das, was von mir erwartet wird.

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