Fragment, Gedanken

Tagesstatus Fragment vom 2.6.25

Der Wochenbeginn trägt die Schwere des Gewohnten

und den stillen Ruf des Kommenden.

Alte Aufgaben klopfen an mit vertrautem Klang,

während neue sich schon formieren –

noch schemenhaft, doch zwingend.

—-

Die Gegenwart, ein schmaler Steg:

hinter mir die festgetretenen Pfade,

vor mir das Flirren neuer Ufer

und das Echo alter Wasserstellen.

—-

Ich gehe nicht – ich werde gezogen.

Nicht von der Zeit,

sondern vom Bild einer Möglichkeit,

das sich mir zeigt,

wenn ich still genug bin, es zu sehen.

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